Fragen und Kernaussagen zum Yang Taijiquan Seminar 2011 mit Meister Yang Zhenhe

Die Antworten sind z.T. Erläuterungen Meister Yangs während des Intensivworkshops 2011, wiedergegeben durch André Gorzelany.

Schüler: Wie wichtig ist Yi, die Intention bzw. Vorstellungskraft im Taiji?

André: Es gibt eine zentrale Aussage in den Taiji Schriften, die besagt, dass Yi ,die Vorstellungskraft,  dem Chi (Energie) vorrausgeht und es führt, und das Chi wiederum bewegt den Körper. Darum sollte die Form weder zu schnell, noch zu langsam ausgeführt werden, damit die Verbindung von Bewusstsein, Energie und Körper aufrechterhalten bleibt. Die Xin Fa (Herz-Geist Methode) ist das wahre Geheimnis des Taijiquan. Sie lehrt wie man das Bewusstsein im Taijiquan einsetzt.

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Moderne Spiritualität

Vermehlung von moderner Wissenschaft und Spiritualität

In der heutigen Zeit, in der immer mehr Menschen unter Depressionen und Burn Out leiden, ist es wichtig, trotz all dem Stress, Wege zu suchen, um zu sich selbst zurückzufinden. Das rasante Tempo und die Disharmonie des Alltags, ist ein Spiegel für das, was in unserem Inneren vor sich geht. Aber seit einigen Jahren ist ein gewaltiges Umdenken in Gange, das darauf schließen lässt, dass sich das Bewusstsein des Menschen wandelt. Meditation, Taijiquan, Chi Gong, Yoga und andere Wege sind gefragter wie nie zuvor. Diese Nachfrage ist nicht das Anzeichen eines Trends, sondern für viele eine Notwendigkeit, um neue Kraft und Energie für den Beruf, die Familie, das Hobby usw. zu sammeln. Das Leben zeigt uns, wie nie zuvor, das Gesetz der Polarität und fordert uns dabei heraus, diese Polaritäten in uns zu vereinen.

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Der Weg des Lernens (im Taijiquan)

Wer sich zum ersten Mal mit dem Taijiquan versucht, wird feststellen, dass alles leichter aussieht, als es tatsächlich ist. Für einen längeren Zeitraum ist man damit beschäftigt, den Bewegungsablauf der jeweiligen Form zu erlernen.  Für viele stellen die genau koordinierten Bewegungsabläufe eine echte Herausforderung da, und zum ersten Mal in ihrem Leben lernen sie Teile ihres Körpers wirklich zu spüren und koordiniert zu bewegen. Schnell treten die ersten persönlichen Schwächen in den Vordergrund. Einige Bewegungen wollen einfach nicht in den Kopf hinein. Man vergisst einige wichtige Details, kommt aus dem Gleichgewicht und zu guter Letzt wird man auch ein wenig sauer auf sich selbst, weil man die verdammte Bewegung nicht hinbekommt und ganz nebenbei sind die anderen schon wieder ein Stück weiter als man selbst. Hier bekommen viele eine erste Lektion in Sachen Demut und Geduld.

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